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Traditioneller Jiu-Do Kinder Wettkampf in Süssen



Am 21.10.2017 fand in Süssen zum wiederholten Male der Kinderwettkampf der World Jiu Jitsu Federation Deutschland e.V. statt. Das Event für Kinder von 6-16 Jahren wird im Jahresrhythmus zwischen den befreundeten Dojos im Großraum Göppingen und Schwäbisch Gmünd ausgetragen.

jiudo2017

 

Die Kinder haben die Möglichkeit, sich in drei Kategorien zu messen, für die Kleinsten wird beim Gürtelziehen, wie die Kategorie Rumble umschrieben wird, die Möglichkeit geboten schon früh einen Wettkampf zu bestreiten. Ziel der beiden Kontrahenten ist es, sich drei Stoffteile aus dem Gürtel zu ziehen, wer als erstes dem Gegner drei Stoffteile abgeluchst hat, ist der Sieger. Bei der Disziplin Randori für die Älteren geht es da schon mit mehr Körperkontakt zur Sache, beim gesunden Raufen, einer dem Judo ähnlichen Variante des Wettstreits, sichert das Regelwerk der WJJF Deutschland einen sicheren und meist verletzungsfreien Ablauf. Sorge dafür tragen auch die eigens bestellten und geschulten Kampfrichter der WJJF. Für die Randori Kämpfer gilt aber auch die Pflicht bei einer Technikdemonstration ihr Können unter Beweis zu stellen. Hier scheiterte schon so mancher wilde Kämpfer und brillierte manch Einer der bei den Kämpfen nicht in die Medaillenränge kam. Diese dritte Kategorie rundet den Wettkampf ab und trägt der Kampfkunst Jiu-Jitsu mit ihrer Königsdisziplin der Kata, welche von den Erwachsenen gelaufen wird, Rechnung.

Am Wettkampfmorgen fanden sich sechs Dojos mit 73 Mädchen und Jungen in Süßen ein. Nach einer kurzen Begrüßung starteten direkt die Wettkämpfe auf der Tatami. Alle Kampfrichter waren sich einig, dass die gezeigten Techniken auf einem sehr hohen Niveau und mit dem nötigen Ernst gezeigt wurden. Die beiden Hauptkampfrichter Eugen Keim, aus Wiesensteig, vom Dojo Shimboku und Helmut Schauaus, aus Schw. Gmünd, vom Dojo Yawara, unterstützt von Laura Ros-Falkenstein und Lisanne Wölz, aus dem Dojo Sakura, hatten auch bei der Etikette, welche für uns Kampfsportler unabdingbar ist, keine Beanstandungen. Die Kleinsten durften sich parallel bei Michel Bleicher, aus Schechingen, vom Dojo Yanagi, mit einem Kopfschutz geschützt miteinander messen. Auch dieses Jahr war das Rumble für Zuschauer und Wettstreiter ein Garant für Spaß und Emotionen, denn schon bei den Kleinsten wurden spannende Kämpfe ausgetragen. Unter den wachsamen Augen des hochkarätigen Kampfrichterteams, bestehend aus Richard Schmidt, Präsident der WJJF Deutschland, Rudi Strobl, Vize Präsident der WJJF Deutschland, Dieter Ritter, Schatzmeister der WJJF Deutschland und Helmut Schauaus, wurden die Randori Kämpfe ausgetragen. Hier standen die kleinsten Starter den Großen in Sachen Spannung, Technik und Emotionen in nichts nach. Nach den Wettkämpfen blieb die mit Spannung erwartete Auswertung, die Marco Klenk souverän neben der Einteilung und dem Druck der Urkunden meisterte. So war es an den Kampfrichtern, den Startern unter der großen WJJF Deutschlandfahne die Urkunden und den Podiumsplätzen, die Medaillen zu überreichen.

Mit großer Spannung erwartet wurde zum Schluss die Verkündung der Mannschaftswertung. Unter großem Jubel konnte Richard Schmidt die folgende Platzierung bekannt geben:

6. Platz Dojo Sonkei Abtsgmünd

5. Platz Dojo Zanshin Gschwend

4. Platz Dojo Sakura Süssen

3. Platz Dojo Yanagi Schechingen

2. Platz Dojo Shimboku Wiesensteig

1. Platz Dojo Yawara Schwäbisch Gmünd

Die Auswertung, insbesondere um den dritten Platz, war so knapp, dass ein vierter Platz weniger den Ausrichter Dojo Sakura auf den vierten Platz und das Dojo Yanagi auf den dritten Platz brachte

 

Mir als Ausrichter bleibt nur noch einmal allen zu danken, auf Seiten des Dojo Sakura Jan Fischer und Paul Lohasz die mich in den letzten Wochen stark unterstützt haben, Jan Fischer auch insbesondere mit seinem Team aus Eltern, die den ganzen Tag mit Verpflegung erst so richtig möglich gemacht haben und natürlich allen anderen Helfern. Der WJJF Deutschland und meinem Sensei Richard Schmidt, für die Unterstützung. Dem Kampfrichter Team, das einen hervorragenden Job gemacht hat und den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung gewährleistete. Und natürlich am Schluss den Dojo Leitern und ihren Betreuern und nicht zu vergessen den Schülern die den Mut bewiesen haben sich dem Wettkampf zu stellen. Denn wie sagt eine alte asiatische Weisheit, verloren hat nur der der nicht gekämpft hat.

 

Auch freut es mich dass wir in Absprache mit den Dojo Leitern beschlossen haben, nächstes Jahr trotz Großevents in der Nähe, an dem Kinderwettkampf festzuhalten und ihn auch 2018 durchzuführen. Sogar ein vorläufiger Termin konnte schon ausgesucht werden, der 17.11.2018.

 

 

In Budo

 

Sebastian Schnabl

 

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