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Kurzbericht zur GMAGO / DKMS 2014

 

 

So etwas hat es in Schwäbisch Gmünd noch nie gegeben: Nahezu alle Kampfsport-Arten waren unter einem Dach vereint und machten deutlich, dass traditionelle Kampfkünste und Sparring-Disziplinen nicht durch wilde Prügeleien, sondern durch Präzision der Bewegungen, durch Kampfgeist und durch sehr viel Disziplin geprägt werden.

„Eine absolut gelungene Veranstaltung – das kann man fast nicht mehr toppen!“ oder „Tolle Atmosphäre in einer Stadt mit einem wunderbaren Flair!“. Solche lobenden Worte von jungen Teilnehmern, routinierten Wettkämpfern sowie Funktionären aus der Kampfsportwelt bekamen die Jiu-Jitsu-Abteilung des TSB Gmünd und das „Team Porquinho“ vom BSC Wetzgau als Ausrichter am Samstag immer wieder zu hören. Die beiden Gmünder Vereine wurden dabei vom Dojo „Maribu“ aus Böbingen (künftig Heubach) tatkräftig unterstützt und hatten in der Großsporthalle in der Katharinenstraße durch eine fernöstliche Dekoration ein besonderes Ambiente für die knapp 300 Sportlerinnen und Sportler aus ganz Deutschland sowie aus Österreich geschaffen.

Erstmals hat man dabei das Experiment gewagt, verbandsübergreifend zwei ganz unterschiedliche Veranstaltungen zusammen zuführen – zum einen die Deutsche Kata-Meisterschaft der World Jujitsu Federation und zum anderen die „German Martial Arts Games“, die den nicht-olympischen Kampfsportarten eine gemeinsame Wettkampfplattform bieten und als Qualifikationsturnier für die World Martial Arts Games – unter der Regie der TAFISA in diesem Jahr in Kanada – dienen.

Bei der deutschen Kata-Meisterschaft – eine Paradedisziplin der Jiu-Jitsu-Sportler vom TSB - ging es darum, paarweise traditionelle Bewegungsabläufe perfekt zu beherrschen und ausdrucksstark zu interpretieren. .

Bei den Einzel- und Team-Katas wurden sehr meditative Stile ebenso präsentiert wie rasante Akrobatik. Schwerter, Stöcke und andere asiatische Waffen wirbelten durch die Luft, die Wettkämpfer schlugen aus dem Stand den einen oder anderen Salto oder landeten aus dem Sprung punktgenau im Spagat.

Premiere hatte in Gmünd auch der relativ neue Kinderwettkampf „Rumble“. Mit großer Begeisterung und Bewegungsfreude bewiesen die Kinder dabei Distanzgefühl, Schnelligkeit und Geschicklichkeit – und dies auf eine absolut gewaltfreie Art! Denn Punkte wurden nicht durch Treffen oder Werfen des Gegners erzielt, sondern durch das Herausziehen von farbigen Bändern aus dem Gürtel. Die Resonanz in der Halle zeigte deutlich, dass diese Art zu „kämpfen“ im Kinderbereich Zukunft hat.

Auch in den Kickbox-Disziplinen stand bei den „German Martial Arts Games“ der sportliche Kampf mit relativ geringem Verletzungsrisiko im Vordergrund, denn Schläge und Tritte durften ausschließlich im Leichtkontakt ausgeführt werden. Es zählte die Häufigkeit der Treffer, nicht deren Wirkung – wobei es natürlich im Kampfsport nie ganz auszuschließen ist, dass im Eifer des Gefechts auch mal eine Technik übers Ziel hinaus schießt.

In den Multi-Stil-Disziplinen (Sport Jujitsu, Grappling sowie Grapple & Strike) konnten sich Vertreter unterschiedlicher Kampfsportarten messen, und zwar nicht wie in den so genannten „Käfigkämpfen“ auf die harte Tour, sondern ebenfalls im Leichtkontakt. .

Auf einer anderen Matte ging es um Selbstverteidigung. Erfahrene Kampfsportler beurteilten als Jury, wie gelungen die Abwehr von Griffen, Schlägen, Tritten oder Attacken mit Waffen demonstriert wurde.

 

Gerold Bauer

 

 

Foto: Mario Klaiber

 

 

 

 

 

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