Hochkarätige Kämpfe und Disziplin

 

 

 

Deutsche NMAC-Meisterschaften in den Disziplinen Grappling, Grapple & Strike, WJJF-Allkampf und Rumble


Der BSC Wetzgau veranstaltete die 1. Offene Deutsche Meisterschaft des „National Martial Arts Committee“ .

Ausgetragen wurden in der Mehrzweckhalle der Friedensschule die Disziplinen Allkampf, Grappling sowie Grapple & Strike und das „Rumble“ für Kinder.

 

 

(gbr). Teilnehmer aus dem ganzen Bundesgebiet waren nach Gmünd gereist, um sich die begehrten Medaillen zu erkämpfen. Schließlich ging es bei dieser Kooperationsveranstaltung der Verbände NMAC und WJJF nicht nur um den Titel eines Deutschen Meisters, sondern auch noch um die Qualifikation für die „World Martial Arts Games“, die im August in Großbritannien stattfinden. Den vielen Zuschauern wurde auf drei Kampfflächen viel „Action“ geboten.

Überragender Kämpfer war der 77 Kilogramm schwere Stuttgarter Igor Montes, ein professioneller UFC-Kämpfer und Trainer, der in allen vier Disziplinen Deutscher Meister wurde. Auch der Halbschwergewichtler Nihad Nasifovic vom Fight Club Aalen, ein MMA-Profi, bestätigte im No-Gi-Grappling seine Klasse. Der erst 16-jährige Bernardo Bauer vom BSC Wetzgau gewann in zwei Disziplinen bei den Erwachsenen die Goldmedaille.

„Was an dieser Stelle noch anzumerken ist, ist der Umstand, dass die Teilnehmer extrem hochkarätige Kämpfe lieferten und durch sehr respektvolles und diszipliniertes Auftreten geglänzt haben. Renommierte Kämpfer bereicherten dieses Turnier“, so das Fazit des NMAC-Präsidenten Freddy Kleinschwärzer (9. Dan) aus Rosenheim. Auch der Präsident der World Ju Jitsu Federation Deutschland (WJJF), Sepp Oberhollenzer (7. Dan) aus Gmünd zog ein sehr positives Resümee. „Ich bin sehr zufrieden mit dieser Veranstaltung“, sagte er und lobte den Respekt der Athleten vor den Entscheidungen und Anweisungen der Kämpfer. „Es wurde zwar temperamentvoll und hart, aber immer fair gekämpft. Auch die Zuschauer waren begeistert!“, so Oberhollenzer. Nach diesem gelungenen Auftakt müsse man das Eisen schmieden, so lange es noch heiß ist und bei der Veranstaltung von solchen Turnieren am Ball bleiben.

Die Disziplinen unterscheiden sich vor allem durch die Vorgaben des Regelwerks. „Grappling“ ähnelt sehr dem Judo und wird wie der WJJF-Allkampf im klassischen Kampfsportanzug ausgetragen. Im „Allkampf“ sind neben den Judo- und Ringertechniken auch Schläge und Tritte im Leichtkontakt zugelassen. Im „No-Gi-Grappling“ tragen die Kämpfer Shorts und T-Shirts, und der Bodenkampf wird sehr intensiv betrieben. Gleiches gilt fürs „Grapple & Strike“, bei dem nahezu alle Techniken aus jeglichen Kampfsportarten zugelassen sind – allerdings auch hier die Schläge und Tritte im Leichtkontakt. Man nennt diese Disziplin deshalb auch ab und an „MMM light“.

Als große Attraktion hat sich die relativ junge Disziplin „Rumble“ erwiesen. Dabei dürfen sich die Kinder im Alter von fünf bis 13 Jahren nicht körperlich attackieren, sondern müssen die im Gürtel hängenden Bänder durch Taktik und Schnelligkeit „erbeuten“. Ein Kopfschutz ist nötig, damit die Kinder nicht hart zusammenprallen, wenn sie sich gleichzeitig nach vorne beugen, um nach dem gegnerischen Band zu greifen.

 

 

 

 

 

 

Medaillenspiegel 

 

 

 

 

Text und Fotos: Gerold Bauer

 

 

 

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