Leipzig im Zentrum des Kobudo

 

Am 10.10.2015 lud das Dojo Fudoshin zum 3. Modul des verbandsoffenen Hanbo-Lehrgangs der WJJF-D ein. Nachdem das 1. Modul in Öttlingen und das 2. Modul in Süßen stattgefunden hatte, war klar: die Reise geht zum Abschluss in den Osten.

 

Insgesamt 48 Teilnehmer aus bundesweit 8 Dojos kamen der Einladung nach und reisten nach Leipzig. Der Trainingstag bot jedoch nicht nur Einblicke in die Hanbo-Techniken, auch Bo und Bokken spielten eine zentrale Rolle. Damit jeder Teilnehmer die Chance hatte sich in die verschiedenen Techniken einzuarbeiten, wurden je drei Trainingseinheiten angeboten. Torsten Kosuch (Vizepräsident Administration) gab Einblicke in den Bereich Bo. Richard Schmidt (Vizepräsident Sport) stellte sein Können im Hanbo zur Verfügung und Rudi Strobel (Kata-Referent der WJJF) brachte den Teilnehmern die Kunst des Umgangs mit dem Bokken näher. Diese hochrangige Besetzung der Referenten macht die Qualität des Lehrgangs deutlich, wie auch die Teilnehmer fanden. Ein Highlight des Lehrgangs war die Vorführung einer Gruppe Jugendlicher, die die Hanbo-Grundtechniken, sowie die Anwendung dieser im Bereich Abwehr demonstrierten.

Nach dem Lehrgang hatte Steffen Lingslebe die Möglichkeit zur Prüfung und legte diese erfolgreich mit dem 4. Dan Jiu Jitsu ab. Die Prüfer Uli Häßner und Rudi Strobel, unter dem Vorsitz von Richard Schmidt waren beeindruckt von der Leistung. Steffen Lingslebe zeigte die Ebo-No-Kata und hat für seine Lehrbefähigung eine Karate-Kata ins Jiu Jitsu umgesetzt.

 

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Den krönenden Abschluss des Tages bildete dann der Ausklang des Lehrgangs beim gemeinsamen Abendessen.

 

Text: Y.W.

Fotos: T.K.

 

 

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