Assistenztrainer- und Trainerfortbildung der WJJF 2016 in Süßen

 

 

Vom 18.-19.03.2016 fand in Süßen die diesjährige Fortbildung für Assistenztrainer und Trainer der WJJF Deutschland statt.

 

 

Nachdem am Freitagabend die Anforderungen, Erwartungen und Aufgaben der WJJF-Instruktoren besprochen und diskutiert wurden, begann der Lehrgang am Samstag mit einer Begrüßung des Präsidiums der insgesamt 78 Teilnehmer. Schon um 9 Uhr starteten zwei Einheiten: Sepp Oberhollenzer der Präsident der WJJF-D bot die Entwicklung von Ideen und Lösungsansätzen inkl. der Umsetzung in der Praxis an. Mit viel Elan und Körpereinsatz übten die Teilnehmer verschiedene Trainingsmethoden und -techniken, die im Kindertraining Spaß vermitteln. So wurden die Teilnehmer als Baumstämme über die Matte gerollt, im Handstand auf die Schultern gelegt und auf die Matte gelegt. Sepp Oberhollenzer wies darauf hin, dass auch bei den ganz Kleinen die Verantwortung für den Trainingspartner geschult werden muss. Im Erdgeschoss der Halle behandelte Dieter Kannewischer (Einsatztrainer der Polizei) das Thema "Praxisorientiertes Handeln - gefährliche Gegenstände". So bekamen die Teilnehmer unter anderem Einblicke in verschiedene Möglichkeiten der Messerabwehr, wobei immer wieder darauf aufmerksam gemacht wurde, dass nur in ausweglosen Situationen der offensive Weg gewählt werden sollte.
Nachdem die ersten Einheiten abgeschlossen waren begrüßten alle Teilnehmer den Ehrenpräsidenten Sighard Weiß, der es sich nicht nehmen ließ beim wichtigsten Lehrgang im Jahr dabei zu sein.
Um 10.30 Uhr ging es weiter. Andreas Kubik wies die Trainer in die Grundlagen und Wirkungsweisen von Shiatsu ein. Er erklärte, dass jeder Punkt im Körper lokal wirkt, aber auch bestimmte Körperteile beeinflussen kann. Die insgesamt 60 Punkte bieten verschiedenste Möglichkeiten im Bereich der Selbstverteidigung.
Ulrich Häßner vermittelte den Assistenztrainern verschiedene Anwendungen mit dem Kurzstock.
Nach der Mittagspause gab der Vizepräsident Sport die Basistechniken des Hanbo an die Assistenztrainer weiter. Wichtig ist hierbei der sichere Umgang mit dem Stock. Aber auch die Verletzungen, die mit dem Hanbo und anderen Stöcken möglich sind wurden thematisiert. Gerhard Hanemann wies darauf hin, dass diese dramatisch sein können, obwohl nur insgesamt 5% der Verletzungen im Kampfsport entstehen. Torsten Kosuch vertiefte die Kenntnisse über die rechtlichen Hintergründe von Messern während Dieter Kanewischer Wing Tsun in Theorie und Praxis vermittelte. Anschaulich, effektiv und gut nachvollziehbar erklärte er unter anderen chinesischen Abwehrtechniken.

 


Im Anschluss an die Kaffeepause begann die letzte Einheit. Während Torsten Kosuch auf die praktische Anwendung der Messer einging, zeigte Rudi Strobel Grundlagen des Iai-Jutsu und den Umgang mit dem Schwert.
Zum Abschluss des Fortbildungstages bedankte sich das Präsidium für die rege Teilnahme und nahm neue Ideen für das Jahr 2017 mit.
Viele hochqualifizierte Referenten begleiteten die Assistenztrainer und die Trainer durch den Tag und sicherten so den großen Erfolg der Fortbildung.

Am 20.03. fand dann die Jahreshauptversammlung der WJJF in Süßen statt. Sie trug zum erfolgreichen Abschluss des Trainings- und Fortbildungswochenendes bei. Nach insgesamt 10 Jahren Amtszeit trat der Präsident der WJJF Sepp Oberhollenzer nicht mehr zur Wahl an und überlässt zukünftig Richard Schmidt das Feld, mit dem die WJJF Deutschland nun gemeinsam in die Zukunft blickt.

 

 

 

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