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Medaillenregen für Kampfsportler aus dem Raum Gmünd/ Göppingen

 

Mitglieder der World Ju Jitsu Federation bei den „German Martial Arts Games Open 2013“ sehr erfolgreich

 

Bei den „1. German Martial Arts Games“, die in Gräfelfing bei München stattfanden, konnten sich einige Mitglieder der World Ju Jitsu Federation aus den Dojos Schwäbisch Gmünd, Süßen, Wetzgau, Leinzell und Gschwend in den Sparten Kata, Selbstverteidigung sowie Kampf auf dem Siegertreppchen positionieren. Alle Platzierten sind qualifiziert für die World Martial Arts Games, die Anfang September in Bregenz/Österreich stattfinden.


Rund 200 Sportler waren am Wochenende in München/Gräfelfing am Start,
um ihr Können in den verschiedensten Kampfkünsten wie Karate, Kickboxen oder Jiu Jitsu zu beweisen. Viele davon starteten gleich in mehreren Disziplinen, so dass sich die Wettkämpfe über zwei Tage erstreckten. Die WJJF Deutschland,die nach den World Games 2012 in Bregenz nun das zweite Mal diese Plattform nutzte, war beim Wettkampf in Gräfelfing sowohl im Hinblick auf die Starterzahlen als auch bezogen auf die Ergebnisse stark vertreten. Die vom „National Martial Arts Games Commitee“MAGC veranstaltete Meisterschaft (die 2014 in Gmünd ausgetragen wird) war ein Qualifizierungs-Wettkampf für die im September stattfindenden „Word Martial Art Games 2013 in Bregenz.

Diese ersten „Martial Arts Games“ auf nationaler Ebene in Deutschland waren auch für die World Ju Jitsu Federation Deutschland (WJJF-D) eine Premiere. Denn erstmals standen bei solchen Spielen auch die traditionellen Kodokan-Kata als Wettkampfdisziplin auf der Agenda. Präsident Sepp Oberhollenzer, Vizepräsident Richard Schmidt und der technische Direktor Uli Häßner waren als Jury für diesen Bereich in Gräfelfing präsent. „Die Spiele sind eine sehr gute Chance, die traditionellen Kodokan-Kata in größerem Rahmen national und international zu präsentieren“, so das Fazit von Oberhollenzer. „Leider war in einigen Vereinen die Resonanz noch etwas verhalten“, bedauerte er und hofft darauf, dass die WJJF-Dojos dann 2014 in Schwäbisch Gmünd so richtig durchstarten und mit sehr vielen Athleten an den Start gehen. Was die Leistung betrifft, konnten die drei Präsidiumsmitglieder aber auch schon jetzt in Gräfelfing ein sehr erfreuliches Resumee ziehen.

Die Leinzeller starteten in ihrer Parade-Disziplin „Kata“, bei der sich die Sportler des Dojo Musashi bereits im vergangenen
Oktober den Titel der „Deutscher Jugendmeister 2012“ in der Mannschaftswertung erkämpften. In der Einzelwertung „Jiu-Jitsu Kata traditionell“ erreichten Julian Kugler Platz Silber, Tatjana Tietze Bronze sowie Kai-Uwe Hüber und Jean-Luc Hüber mit Punktegleichstand Platz 4. In der Gruppenwertung „Paare Jiu-Jitsu Kata traditionell“ rangierten Kai-Uwe Hüber/Jean-Luc Hüber auf Platz 1 Gold und Tatjana Tietze/Julian Kugler bekamen Silber.

Vom Dojo Zanshin der TSF Gschwend waren drei Athleten in die bayrische Metropole gereist. Max Rupp erreichte im Grappling den 3. Platz und im Sport Ju Jitsu den 2. Platz. Manuel Mehrgarten wurde im Grappling und im Sport Ju Jitsu jeweils Zweiter. Auch Jochen Ziehr sicherte sich im Sport Ju Jutsu eine Silbermedaille. Vor allem für die noch jungen Gschwender Sportler, die erst seit kurzer Zeit in den Kampf-Disziplinen starten, ist dies ein sehr beachtlicher Erfolg.

Der TSB Gmünd (Doja Yawara) war sowohl im Bereich „Kata“ als auch im Kampfbereich präsent und erfolgreich. Enise Sel bekam Gold in der Sparte „Traditionelle Kodokan-Kata“ in der Jugend . Sie beeindruckte dabei die Jury mit ihrer ruhigen, aber exakten Ausführung die Jury und wurde Dritte , im Sport Ju Jutsu trat die 17-jährige bei den Frauen an und bekam Bronze. Ethem Saciak traf im Finale seinen Gegner unabsichtlich mit einer nicht erlaubten Technik, die den anderen komplett außer Gefecht setzte. Laut Leichtkontakt-Regelwerk gewinnt in diesem Fall der verletzte Kämpfer und so wurde Ethem Saciak, in dem ein starktes Kämpferpotezial steckt, im Sport Ju Jutsu Zweiter. Im Kata-Bereich der Erwachsenen waren gleich mehrere Routiniers am Start, die in der Vergangenheit schon nationale und internationale Titel nach Gmünd geholt hatten. Uwe Kochendörfer /Helmut Schauaus belegten in der Disziplin „Traditionelle Kata“ den dritten Platz mit der Kodaichi-no-Kata. Silber ging an Roland Kruppa/Helmut Schauaus für die ebenfalls traditionelle Fusegi-do-Kata des Kodokan. Das Goldmedaillen-Paar Lothar Teufel und Franz Braun sind auf ihre Kata seit 15 Jahren spezialisiert und hatten am Ende knapp die Nase. Weil Kochendörfer/Schauaus punktgleich mit Kruppa/Schauaus lag, hätte es ein Stechen um den 2. Platz geben müssen, doch Kochendörfer zeigte sich als großer Sportsmann und gab sich freiwillig mit Platz 3 zufrieden. Der gerechte Lohn für diese Geste ließ nicht lange auch sich warten: Uwe Kochendörfer ging nämlich auch seiner Tonfa-Waffenkata an den Start und bekam dafür die Goldmedaille.

Das Dojo Sakura aus Süßen hatte sich im Frühjahr in der WJJF sehr dafür engagiert, die Sparte „Allkampf“ wieder mit neuem Leben zu füllen und das Regelwerk zu aktualisieren. Entsprechend startete auch ein großes Team in Gräfelfing im Sport-Jujutsu beziehungsweise im „Grapple & Strike“. Doch zunächst stellten die Süßener unter Beweis, dass sie auch in der Disziplin „Traditionelle Kata“ Erfolg haben. Da Dojo-Leiter Richard Schmidt nicht nur Vizepräsident der WJJF Deutschland ist, sondern seit vielen Jahren auch der Hanbo-Referent, wurde bei der Kata der Schwerpunkt auf den traditionellen japanischen Stockkampf gelegt. Sonia Reinolz belegte im Einzel den 3. Platz, Sebastian Schnabel den 2. Platz und eine Gruppe, bestehend aus vier Mädchen, holte sich mit ihre synchron ausgeführten Hanbo-Kata die Goldmedaille. Jacqueline Hinrichs hatte in der Sparte „Karate-Kata“ viel Konkurrenz, konnte sich aber durchsetzen und bekam Bronze. Im „Sport Ju Jutsu“ (vom Regelwerk her WJJF-Allkampf sehr ähnlich) sicherten sich die Sakura-Jungs Jan Fischer, Christian Lohasz und Markus Hoyler jeweils eine Bronzemedaille. Sebastian Schnabel bekam Gold. Im „Grapple & Strike“ kamen Timo Hoyler und Sebastian Schnabel jeweils auf einen dritten Platz, Christian Lohasz und Markus Hoyler durften jeweils die Silbermedaille in Empfang nehmen.

Das in Kampf-Disziplinen seit vielen Jahren aktive und erfolgreiche Team vom BSC Wetzgau startete im „Grappling“ (ohne Schläge und Tritte), im „Sport Ju Jutsu“ (Leichtkontakt im Gi mit Schlägen und Tritten) sowie im „Grappe & Strike“ (quasi MMA light). Bei den Frauen teilten im Grappling die drei BSC-Frauen die Medaillen unter sich auf: Gold für Natalia Schumacher, Silber für Sina Rota und Bronze für die erst 13-jährige Celina Crecelius, die mangels Gegnerinnen in ihrer Altersklasse bereits bei den Erwachsenen startete. Ebenfalls im „Grappling“ gab es in den jeweiligen Alters- und Gewichtsklassen jeweils Gold für Philipp Mönch, und Edoardo Bauer. Silber erkämpfte sich Marvin Rommel und Bronze ging an Daniel Fröhlich, Michael Fröhlich, Robin Müller und Bernardo Bauer. Im „Sport Ju Jutsu“ rangierte Natalia Schumacher erneut auf Platz 1 vor Celina Crecelius und Sina Rota. Die Goldmedaillen holten sich hier Philipp Mönch, Marvin Rommel und Michael Fröhlich. Silber ging hier an Edoardo Bauer sowie Bronze an Robin Müller und Bernardo Bauer. Im Grapple & Strike hießen die „Goldjungs“ Philipp Mönch, Edoardo Bauer, Michael Fröhlich und Bernardo Bauer sowie bei den Frauen Natalia Schuhmacher. Zweite Plätze belegten Sina Rota, Daniel Fröhlich und Marvin Rommel. Bronze erkämpfte sich Celina Crecelius. Philipp Mönch entschloss sich spontan, mit Michael Fröhlich als Angreifer, auch noch in der Kategorie „Realistische Selbstverteidigung“ zu starten und belegte  den zweiten Platz.

Neben den Wettkämpfen gehörte auch ein Gala-Abend zur dreitägigen Veranstaltung. Dabei zeigte der erst neunjährige Jean-Luc Hüber seine Lieblings-Kata (die vom Gmünder Sport-Pionier geschaffene Yawara-no-Kata). Er hatte Wochenlang die Kata mit Musik geübt und der überwältigende Applaus am Abend belohnte den jungen Leinzeller für all seine Mühen. Auch die Sportler des BSC Wetzgau sowie der Jiu-Jitsu-Abteilung des TSB Gmünd und die Gmünder Staufersaga-Schwertkämpfer durften nach ihrer temperamentvollen und beeindruckenden Mittelalterkampf-Show am Gala-Abend im Applaus baden. Uwe Kochendörfer und Helmut Schauaus (TSB Gmünd) brillierten einmal mehr mit ihrer Stock-gegen-Schwert-Kata. Die Wetzgauer beteiligten sich wie beim Gmünder Stadtjubiläum 2012 am Ritterkampf und zeigten darüber hinaus Show-Kämpfe in ihrer Lieblings-Disziplin „Grapple & Strike“.


 



 

 

 

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