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WMAG 2013

 

Viele Gold-, Silber- und Bronzemedaillen für Kampfsportler der WJJF-Dojos bei den „World Martial Arts Games“ in Bregenz

 

16 Nationen - mit knapp 300 Startern und über 600 Starts - angetreten, um sich in Bregenz drei Tage lang bei den „World Martial Arts Games“ zu messen. Das größte Team stellte Deutschland mit zirka 60 Sportlern, die aus verschiedenen deutschen Kampfsportverbänden kamen und sich bei nationalen Turnieren (unter anderem beim Allkampf-Turnier der World Ju Jitsu Federation Deutschland in Schwäbisch Gmünd sowie bei den National Martial Arts Games in Gräfelfing/München) für die Teilnahme qualifiziert hatten.

 

Aus dem Gmünder Raum gehörten aus den Reihen der World Ju Jitsu Federation Deutschland (WJJF) beziehungsweise der „Kuntaiko International Associaton of Budo (KIAB) Kampfsportler (vom Dojo Yawara des TSB Gmünd, vom BSC Wetzgau und vom Dojo „Maribu“ in Böbingen) zum „Team Germany“. Sie gewannen in verschiedenen Kata- und Formenkategorien sowie in den Kampfdisziplinen „Grappling“, „Grapple & Strike“ sowie „Sport Ju Jutsu“ zahlreiche Medaillen.

 

Vom „Maribu“ in Böbingen starteten Achim Ritz und Yvonne Wagner in den Kategorien „Kodokan-Waffenkata, Paare“, „Japanische Waffen-Kata, einzeln, männlich“ sowie „Japanische Waffen-Kata einzeln weiblich“. Dabei belegten sie jeweils den ersten Platz.

 

Sehr viele Medaillen gingen an den TSB Gmünd: Im Bereich der „Kodokan-Kata, Erwachsene“ belegte das Duo Helmut Schauaus / Roland Kruppa vor Lothar Teufel / Franz Braun (vom TV Mengen) den ersten Platz. Uwe Kochendörfer und Helmut Schauaus belegten mit einer weiteren traditionellen Kata außerdem noch Platz 2. Ebenfalls Silber gab es für Kochendörfer in der Kategorie „Waffen-Kata, Erwachsene über 35 Jahre“. Enise Sel bekam bei den unter 18-jährigen für ihre Demonstration der „Yawara-no-Kata“ die Silbermedaille. Mit einmal Gold und zweimal Silber wurde Enise Sel außerdem in den Kategorien „Grapple & Strike“, „Grappling“ und „Sport Ju-Jitsu“ (jeweils U 18) belohnt. Ebenfalls in diesen drei Kampfdisziplinen ging der Jugendliche Ethem Saciak an den Start und sicherte sich gleich dreimal die Goldmedaille.

 

Der BSC Wetzgau war in den Kampfdisziplinen „Grapple & Strike“, „Grappling“ und „Sport Ju-Jitsu“ am Start. Celina Crecelius durfte mit zweimal Gold und einmal Silber nach Hause fahren. Zweimal Silber und einmal Gold bekam Leon Schurr; Edoardo Bauer bekam Silber und Bronze, Marvin Rommel zweimal Bronze und einmal Silber und Bernardo Bauer zweimal Silber. Philipp Mönch belegte in den drei Kampfdisziplinen einmal den zweiten Platz und zweimal den dritten Platz:, in der Kategorie „Realistische Selbstverteidigung“ gab es für ihn ebenfalls die Bronzemedaille.

 

Auch der Ludwigsburger Achim Haubennestel war in Bregenz sehr erfolgreich. Mit zwei verschiedenen chinesischen Handformen belegte er Platz 2 beziehungsweise 3. Ebenfalls eine Bronzemedaille gab es für seine nicht-traditionelle Handform.

 

Im Rahmen der Weltspiele in Bregenz wurden auch Details für die im Juli 2014 in Schwäbisch Gmünd stattfindenden National Martial Arts Games besprochen. Sie werden in der großen Sporthalle auf beiden Etagen durchgeführt, und sind auch Bestandteil des Landesgartenschauprogramms. Daher wird die Siegerehrung im Rahmen eines Show-Programms auf der Gartenschau-Bühne im Stadtgarten durchgeführt. Im Rahmen der Spiele in Gmünd wird die WJJF auch ihre Deutschen Kata- und Allkampfmeisterschaften austragen.

 

Es waren die schönsten und erfolgreichsten Games die es jemals gegeben hat“, sagte der scheidende Präsident des World Martial Arts Games Commitees (WMAGC), Ken Marchtaler aus Kanada. Auch der Präsident der World Jiu Jitsu Federation Deutschland, Sepp Oberhollenzer, zieht unterm Strich eine positive Bilanz – nicht zuletzt natürlich im Hinblick auf das gute Abschneiden und die gezeigten Leistungen der WJJF-Mitglieder. Ein kleiner Wermutstropfen blieb bei ihm allerdings zurück. „Ich will nicht verhehlen, dass ich sehr enttäuscht von einigen benachbarten WJJF-Landesverbänden bin, die trotz vorheriger Zusage keine Kata-Spezialisten zu den World Games entsandt haben“. Sepp Oberhollenzer und der für den Wettkampfbereich zuständige WJJF-Vizepräsident Richard Schmidt sind sich allerdings darüber im Klaren, dass man einen langen Atem braucht, um die Disziplin „Traditionelle Kodokan-Kata“ auf der internationalen Bühne zu etablieren. Dies liege nicht zuletzt am hohen Schwierigkeitsgrad dieser Paar-Katas.

 

Ebenso fand am Donnerstag das World Meeting der WMA GC statt, wo als Nachfolger von Ken Marchtaler der Österreicher Harald Folladori vom „Board of Directors“ einstimmig zum Präsidenten gewählt wurden. Eine große Aufgabe, die auch eine direkte Zusammenarbeit mit der TAFISA beinhaltet. Die ersten „TAFISA World Martial Arts Games“ in Richmond (CAN) im Jahr 2014 leiten diese neue Etappe ein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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