Dojo Yawara mit wahrer Medaillenflut bei den World Material Art Games

 

 

 

TSB- JiuJitsu erringt insgesamt 70 Medaillen bei den World Material Art Games im schweizerischen Arbon und erreicht in der Gesamtwertung aller Dojos Platz 3

 

 

 

 

 

 

Mit 26 Athleten war das Dojo Yawara (TSB Schwäbisch Gmünd) bei den World Material Games in der Schweiz am Start. Die meisten der sowohl Jugendlichen als auch Erwachsenen starteten gleich in mehreren Disziplinen. Doch vor den Wettkämpfen am Samstag und Sonntag waren zunächst einmal alle beindruckt von der Kulisse und der Atmosphäre beim Fahneneinmarsch der 26 teilnehmenden Nationen und den anschließenden Kampfkunstdarbietungen incl. Eröffnungs- Feuerwerk am Bodenseeufer! Ein weiterer Höhepunkt des Festabends war die Verleihung des 6. Dan durch die WMAC an Gerold Bauer vom BSC Wetzgau für seine Verdienste um die World Games. 

 

Die World Martial Art Games sind ein internationales Turnier für alle nichtolympischen Kampfsportdisziplinen. Und davon gibt es viele. Auch das Dojo Yawara war in einigen unterschiedlichen Disziplinen am Start - und erfolgreich. Einige Finalkämpfe fanden sozusagen "dojointern" statt. So stand beispielweise Franka Luigart ihrer Vereinskameradin Maja Schauaus sowohl im Gi als auch im No-Gi- Grappling Finale gegenüber und errang insgesamt 3 Goldmedaillen. Ebenfalls in diesen Disziplinen zweimal im Finale standen sich Max Schauaus und Berkay Birlik gegenüber - 2 x Gold für Max Schauaus. Ebenfalls 1. Plätze erkämpften sich Erik Reinik und Ömer Bayar, der sich außerdem beim Finalkampf im Sport Ju-Jitsu leider am Knie verletzte! Auch bei den Erwachsenen wurde buchstäblich schwer gekämpft. Matthias Meixner und Daniel Göller standen sich hier ebenfalls in zwei Finalkämpfen gegenüber, beim Sport Ju-Jitsu mit dem besseren Ausgang für Daniel Göller (Gold) und beim Grappling mit Gi Gold für Matthias Meixner, nachdem dieser erfolgreich eine Würgetechnik bei seinem Vereinskameraden ansetzen konnte. Eine Vorstufe zum richtigen Kämpfen ist das sogenannte "Rumble", das den Kindern vorbehalten ist. Hier wird versucht dem Gegner seine Bänder aus dem Gürtel zu ziehen ohne dabei die eigenen zu verlieren. Hier waren in ihren Klassen, wo es nach Körpergröße geht, Niclas Retzler und Nils Kochendörfer erfolgreich mit jeweils 1. Plätzen. 

 

Einen aufsehenerregenden Wettkampf lieferten sich die Frauen in der Disziplin traditionelle Paar-Kata. Martina Retzler und Jule Schauaus als amtierende WorldGamesSiegerinnen von 2016 sahen sich von den beiden Youngstern Mirjam Geiger und Alea Retzler herausgefordert. Das Mutter-Tochter-Duell wurde nicht nur von der Jury aufmerksam verfolgt. Und diese sah am Ende die Jugend mit einem Zehntelpunkt vor den Titelverteidigerinnen. Gold also für die Jugendlichen Mirjam Geiger und Alea Retzler mit einer grandios vorgetragenen Ebo-no-Kata. Doch der Medaillenhunger der Beiden war damit noch nicht gestillt. Auch in der Kategorie Creative Self Defense konnten die beiden Mädchen die Kampfrichter überzeugen und errangen auch hier den Titel Worldchampion, ebenso wie der erst 9jährige Juan-Carlos Bocchnia mit seinem Partner Nicolas Luther. 

 

Das TSB-Dojo Yawara errang insgesamt 73 Medaillen, davon 16 in Gold, 26 in Silber und 31 in Bronze und lag damit in der Gesamtwertung aller Dojo nach den Sharks aus Wales und dem italienischen Gesamtteam auf Platz 3 aller teilnehmenden Dojo und markiert damit einen neuen Höhepunkt in der Geschichte der Abteilung!

 

 

Foto und Text: Dojo Yawara

 

 

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