Ergänzung zum Prüfungswesen der WJJF-D e.V. nach internationalem Reglement

 

 

 

Individualismus bedeutet gerade auf dem Gebiet der Selbstverteidigung, den verschiedensten Varianten und den internationalen Gepflogenheiten, Gestaltungsmöglickeiten einzuräumen.


a) "Prüfungen" werden grundsätzlich nach den jeweils bestehenden Ordnungen abgewickelt, wobei die Gruppe der Abwehrgriffe "Fusegi-Waza" die Abfolge vorgibt.


b) "Überprüfungen" können insbesondere im Kyu-Bereich vorgenommen werden, wenn der Prüfling mit Graduierungen aus anderen Budobereichen ausgezeichnet ist und nach den Abfolgen von "Fusegi-Waza" ein befriedigendes Programm vortragen kann.

c) "Durchprüfungen" können auch im Dan-Bereich vorgenommen werden, wenn der Prüfling Dan-Graduierungen aus anderen Budobereichen inne hat und über besondere Kenntnisse verfügt, die es ihm ermöglichen ein Abwehrprogramm im Sinne der "Fusegi-Waza" vorzutragen kann. Eine Einstufung kann höchstens einen Grad unter der vorhandenen Graduierung, jedoch maximal bis zum 3. Dan erfolgen. 

Das Präsidium  entscheidet über die Anerkennung von Dan-Graduierungen anderer Verbände. Hierzu sind die erforderlichen Nachweise (Passkopie, Urkunden etc) vorzulegen.
Für Graduierungen im Jiu Jitsu / Ju Jitsu / Ju Jutsu beginnt mit dem Datum der Anerkennung durch das Präsidium die Vorbereitungszeit für die Prüfung zum nächsten Dan. Diese Prüfung erfolgt nach der Prüfungsordnung der WJJF-D e.V. 

In Kooperationsvereinbarungen mit anderen Kampfsportverbänden können durch das Präsidium von dieser Vorschrift abweichende Regelungen getroffen werden.

 

d) Die bei Kata- und Formenmeisterschaften vorgetragenen Kata werden bei anstehenden Dan-Prüfungen anerkannt, wenn sie durch die Jury bestätigt werden.

Über die jeweilige Zulassung nach a) und b) entscheiden die Dojoverantwortlichen, die Prüfungen beurkunden dürfen.

Über den Überprüfungsbereich nach c) entscheidet das Präsidium.


Vorgetragene Schwerpunkte, d.h. die verschiedensten Varianten budospezifisch vorgetragener Handlungen werden berücksichtigt, wenn sie dem Selbstverteidigungsbezug gerecht werden und erkennen lassen, dass der Prüfling dem Ju Jitsu zuarbeitet.

Den Prüflingen, die unter b) und c) fallen, werden regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen empfohlen.

Diese Regelungen treten mit sortiger Wirkung in Kraft,


Eislingen, 3.Juni 2014

 

Das Präsidium

 

 

 

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